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Veröffentlicht am 24. August 2013

Gertrudenberger Höhlen Osnabrück: Unterschriftenaktion gestartet

Der Bund möchte die denkmalgeschützten Gertrudenberger Höhlen mit Zementschlämmen verfüllen und sie damit endgültig dicht machen. Entsprechende Mitteilungen waren in den vergangenen Wochen durch die Tageszeitungen gegangen. Die Begründung, die Höhlen wären akut einsturzgefährdet, erscheint jedoch nicht nur den Vorsitzenden des Vereins Gertudenberger Höhlen mehr als fadenscheinlich. Zwei der drei Grundstückseigentümer (Ameos, privat) haben dem Verfüllen bereits zugestimmt. Einzig die Stadt Osnabrück als dritter Teilhaber zögert (zum Glück) noch mit der Zustimmung. Um die... weiterlesen

Veröffentlicht am 17. Juli 2013

Die Flak in Osnabrück - Teil 4: Dem Ende entgegen

(Fortsetzung) Der Spätsommer des Jahres 1944 war erneut von diversen Umstrukturierungen innerhalb der Flakgruppe geprägt. So wurden im September des Jahres 1944 vier der in Osnabrück aufgestellten Heimat-Flak-Batterien den militärischen Stäben der Flak-Abteilungen 743 und 876 unterstellt. In diesem Monat sind in Osnabrück zudem nur noch drei Flak-Abteilungen vermerkt. Diese stellten sich wie folgt zusammen: • schwere Flak-Abteilung 273 - Stab mit 6 Batterien (3.-8. Batterie) • leichte Flak-Abteilung 743 - Stab mit 12 Batterien (1.-5. Batterie, Heimat-Flak-Batterien 39./XI... weiterlesen

Veröffentlicht am 11. Juli 2013

Die Flak in Osnabrück - Teil 3: Zivilisten an der "Heimat-Flak"

(Fortsetzung) Aufgrund des sich weiter zuspitzenden Personalmangels bei der Luftwaffe und den seit Dezember 1943 wieder massiv einsetzenden Luftangriffe gegen Osnabrück war man im April 1944 dazu übergegangen sogenannte Alarm-Flak-Batterien aus Freiwilligen aufzustellen. Eine entsprechende Genehmigung lag hierfür bereits seit 1942 vor. Diese Einheiten formierten sich weitestgehend aus freiwilligem, jedoch militärisch ungelerntem Zivilpersonal der örtlichen Betriebe und Schülern bis zum Jahrgang 1928. Als Flakhelfer dienten alsbald auch ausländische "Hiwis" (Hilfswillige), zumeist... weiterlesen

Veröffentlicht am 9. Juli 2013

Die Flak in Osnabrück - Teil 2: Aufbau der Flakgruppe Osnabrück

(Fortsetzung) Im Juli 1942 übernahm die Reserve-Flak-Abteilung 644 mit vormals fünf Batterien die Aufgaben im Regierungsbezirk Osnabrück und löste damit die Flak-Abteilung 766 ab. Noch im selben Monat wurde die Reserve-Abteilung 644 in "schwere Flak-Abteilung 644" umbenannt und war fortan mit drei schweren Batterien für den Schutz der Stadt abgestellt. Als Ergänzung wurden im August fünf Batterien der leichten Flak-Abteilung 743 nach Osnabrück verlegt, welche dort auch weitestgehend bis Dezember 1944 verblieben. Die zwei leichten Batterien 4 und 5 der 644. wurden als erste und... weiterlesen

Veröffentlicht am 8. Juli 2013

Die Flak in Osnabrück - Teil 1: Die Anfänge 1939 bis 1941

Ich habe mich in den letzten Tagen einmal an der chronologischen Aufarbeitung der in Osnabrück zum Einsatz gekommenen Flak-Abteilungen in den Jahren 1939 bis 1945 versucht. Die nachfolgenden Informationen basieren auf diversen Literatur- und Internetquellen, wobei http://www.ww2.dk und http://www.lexikon-der-wehrmacht.de besonders hervorzuheben sind. Der folgende Bericht könnte leider aufgrund der sich aufgetanen Komplexität des Themas ggf. fehlerhaft oder unvollständig sein. Einleitend zunächst einmal ein Blick auf die Zuständigkeiten bei der Luftverteidigung für den... weiterlesen

Veröffentlicht am 27. Juni 2013

Lächeln für die Kamera: Wo entstand diese Aufnahme?

In einem unterirdischen Luftschutzraum in Osnabrück. Wann und wo genau diese Aufnahme (s. Bild links) enstand, ist leider unklar. Es könnte sich hierbei um eine frühe Version eines geschlossenen Splitter- bzw. Deckungsgrabens handeln. Dafür spricht unter Anderem die Gewölbeabsteifung durch einfache Rundhölzer, eine zu Beginn des Kriegs übliche Bauweise für Deckungsgräben. Auch das rechts aus der Wand ragende Objekt, offenbar ein Tonrohr für die Entlüftung, deutet auf einen LS-Deckungsgraben hin. Da der genaue Aufnahmestandort des Bildes leider unbekannt ist, bleibt die Zuordnung... weiterlesen

Veröffentlicht am 2. Juni 2013

Zwei weitere Einmannbunker am Güterbahnhof nachgewiesen

Der Osnabrücker Güterbahnhof 1945 (s. Bild). Bei genauerer Betrachtung der Aufnahme fanden sich zwei baugeiche Einmannbunker, sie sind auf dem Foto rot markiert. Zusammen mit zwei Splitterschutzzellen in einem anderen Teilbereich der Bahnanlagen, konnten nun bereits vier dieser Kleinstbunker auf dem Gelände des Osnabrücker Güterbahnhofs nachgewiesen werden. Hinzu kommt mindestens ein weiterer Einmannbunker auf dem Bahnsteig 4 des Hauptbahnhofs. Der Form und Größe nach könnte es sich bei den hier abgelichteten Zellen um Bunker aus der Baureihe der Klöckner-Werke Osnabrück handeln,... weiterlesen

Veröffentlicht am 17. April 2013

Deckname "Zeolith": Geheimprojekt an der Düwelskerke

Um die Entstehungsgeschichte des Geheimprojekts "Zeolith" besser zu verstehen, sollte zunächst ein Blick auf die Treibstoff-Situation in Deutschland vor 1939 geworfen werden. Schon vor Kriegsbeginn war die Kraftstoffversorgung im Deutschen Reich ein großes Problem. So lag Deutschlands Selbstversorgung im Frühjahr 1939 bei nur etwa 30 Prozent des Bedarfs. Der Großteil, die restlichen 70%, mussten teuer importiert oder anderweitig beschafft werden. Abhilfe sollte hier die IG Farben schaffen. Diese entwickelte schon zu Beginn der 30er Jahre ein Verfahren zur Benzinherstellung aus Kohle, an... weiterlesen

Veröffentlicht am 23. Januar 2013

Der letzte Luftangriff: Die Katastrophe vom Palmsonntag 1945

Es war eine der schlimmsten Katastrophen des Bombenkriegs in Osnabrück: Am Palmsonntag, dem 25. März 1945, flog die alliierte Luftwaffe einen schweren Angriff auf Osnabrück. Es war der 79. und zugleich letzte, der aus der Luft gegen die Hasestadt geführt wurde. Die westalliierten Bodentruppen hatten sich der Stadt zu diesem Zeitpunkt durch ihren keilförmigen Vorstoß über Wesel und Haltern bereits auf etwa 100 Kilometer genähert und es war nur eine Frage von Tagen, bis sie auch Osnabrück erreichen würden. Täglich, oftmals mehrfach am Tag, war jetzt Alarm. Zumeist aber flogen die... weiterlesen

Veröffentlicht am 15. Dezember 2012

Teuto-Metallwerke: Unterirdische Fertigung doch kein Gerücht?

Viel ist seit dem Abzug der britischen Streitkräfte aus Osnabrück über das Areal am Limberg und die dort während der NS-Zeit ansässige Munitionsfabrik der Teuto-Metallwerke spekuliert worden. Gab es geheime unterirdische Fertigungshallen? Angefangen hatte es mit einem Eintrag im Altlastenkatalog des Landes Niedersachsen unter dem Stichpunkt "Munitionsfabrik im Limberg", welcher aufhorchen ließ. Weitere Aufmerksamkeit erhielt dieses Thema danach durch eine Artikelserie der Osnabrücker Nachrichten 2009, bis schließlich die akribische Aufarbeitung durch die Autoren Eitelberg und Preuß... weiterlesen

Veröffentlicht am 15. Dezember 2012

Weitere Fotos des "Germania-Bunkers" in Osnabrück aufgetaucht

Weitere Bilder des Spitzbunkers im Garten des ehemaligen Hotels Germania an der Ecke Möser- und Wittekindstraße sind aufgetaucht. Es sind die bisher ältesten bekannten Aufnahmen des Bunkers und stammen aus dem Jahr 1945, aufgenommen wurden sie von einem britischen Soldaten, der offenbar bei der Besetzung Osnabrücks beteiligt war. Durch diese Bilder konnte nun auch zum ersten Mal ein intakter Splitterschutzvorbau eines Osnabrücker Klein-Hochbunkers bzw. Spitzbunkers bildlich dokumentiert werden. Ein weiteres Augenmerk gilt auch der Fassade des Bunkers, welche offenbar zu Tarnzwecken mit... weiterlesen

Veröffentlicht am 6. Dezember 2012

Rüstungsbetrieb Klöckner produzierte auch für den Luftschutz

Kaum ein Unternehmen in Osnabrück hatte durch den Bombenkrieg so immense Schäden zu verzeichnen wie das Werk Osnabrück der Klöckner-Werke AG. Als kriegswichtiger Rüstungsbetrieb, gelegen in unmittelbarer Nähe des markanten Eisenbahnkreuzes und des Güterbahnhofs, war das Stahlwerk schon sehr früh Hauptziel alliierter Luftangriffe gegen die Hasestadt. Dies zeigte sich bereits mit Beginn der Luftangriffe auf Osnabrück am 23. Juni und 3. Juli 1940, bei denen die ersten vier Osnabrücker Bombenopfer zu beklagen waren, es waren allesamt Mitarbeiter der Klöckner-Werke Osnabrück. Zur... weiterlesen

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