Objektinformationen

Dieser Einmannbunker wurde im Jahr 1979 bei Ausschachtungsarbeiten an der Schloßstraße in Georgsmarienhütte wiederentdeckt, teilrestauriert und anschließend an die Johannes-Möller-Straße umgebettet.

Es handelt sich bei dieser Splitterschutzzelle um ein Fabrikat der Klöckner-Werke AG Osnabrück, ausgelegt für ein bis zwei Personen. Hergestellt wurden diese bisher nur im Großraum Osnabrück entdeckten Bautypen in Fertigbauweise aus vier rundwandigen Elementen, welche aus Stahlspundwänden und Stampfbeton gefertigt wurden. Sie dienten lediglich dem Splitterschutz oder als geschützte Brandwache während eines Luftangriffs. Aufgrund des verhältnismäßig geringen Gewichts konnten sie mit dem LKW transportiert und am gewünschten Ort mittels Kran abgeladen werden.


Zusammenfassung

RL-Kennnummer
RL3-43/31
  • Offizielle Kennnummer der Reichsanstalt für Luftschutz für genehmigte Luftschutzprodukte
Baujahr
1943/1944
Wandstärke
0,40 Meter
Aufnahmekapazität (offiz. Angaben)
2 Personen
  • Kapazität bei regulärer Belegung
Hersteller
Klöckner-Werke AG Osnabrück
Baumaterial
Stampfbeton

zur Übersichtskarte Standort

  • Nächstgelegene Straße: Schloßstraße, 49124 Georgsmarienhütte
  • Kartendaten: © Esri / ArcGIS | arcgis.com

Nächstgelegene Objekte

  1. Im Stollen unter dem Stahlwerk in Georgsmarienhütte. Er wurde est 2006 wiederentdeckt.
    Im Stollen unter dem Stahlwerk in Georgsmarienhütte. Er wurde est 2006 wiederentdeckt.
    Bildquelle: Smgl. Haubrock, 2006

    Luftschutzstollen Stahlwerk Georgsmarienhütte / Walzwerk

  2. Fassade des Luftschutbunkers am Osterberg in Georgsmarienhütte.
    Fassade des Luftschutbunkers am Osterberg in Georgsmarienhütte.
    Bildquelle: Haubrock, 2016

    Luftschutzbunker Osterberg / Stahlwerk Georgsmarienhütte

  3. Fundament eines Flak-Turms auf dem Osterberg in Georgsmarienhütte
    Fundament eines Flak-Turms auf dem Osterberg in Georgsmarienhütte
    Bildquelle: Haubrock, 2017

    Flak-Stellung Osterberg (mittlere Flak)

  4. Blick ins Innere des Deckungsgrabens am Oeseder Bahnhof.
    Blick ins Innere des Deckungsgrabens am Oeseder Bahnhof.
    Bildquelle: Haubrock, 2009

    Deckungsgraben Oeseder Straße / Bahnhof Oesede

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