Objektinformationen

Der öffentliche Luftschutzraum im Herrenteichswall war einer der ersten in Osnabrück fertiggestellten Schutzbauten ausserhalb eines Wohn- / Geschäftsgebäudes.

Der erste Spatenstich erfolgte hier im Herbst 1939. Man nutzte für das Vorhaben ein bereits bestehendes Gewölbe in der mittelalterlichen Stadtbefestigung, welches sich aufgrund des massiven Mauerwerks ohne größere Verstärkungen in kurzer Zeit für den Luftschutz umfunktionieren ließ. Der alte Wehrgang wurde hierfür lediglich durch Ziegelsteinmauerwerk ausgekleidet und der bis dahin ungeschützte Zugang im Anschluss mit einem Splitterschutz aus Mauerwerk und Betondecke gesichert.Der dadurch neu geschaffene Zugang wurde bewußt in einem 90°-Winkel an den alten Eingang angesetzt, damit das Eindringen von Splittern und Sprenggasen weitestgehend verhindert werden konnte.

Nach Fertigstellung verfügte der Luftschutzraum über Platz für etwa 40 Personen. Heute ist die Anlage verschlossen.


Zusammenfassung

Bauherr
Stadt Osnabrück
Inbetriebnahme
Herbst 1939
Aufnahmekapazität (offiz. Angaben)
40 Personen
  • Kapazität bei regulärer Belegung

zur Übersichtskarte Standort

  • Nächstgelegene Straße: Herrenteichswall, 49074 Osnabrück
  • Kartendaten: © Esri / ArcGIS | arcgis.com

Nächstgelegene Objekte

  1. Der südliche Wehrturm der Hellingsmauer am Herrenteichswall. Er wurde während des 2. Weltkriegs mit einer Betondecke versehen und diente danach auf zwei Ebenen als Luftschutzraum.
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    Bildquelle: Haubrock, 2012

    Luftschutzraum Herrenteichswall / Wehrturm Hellingsmauer (mutmaßlich)

  2. Luftschutzraum Große Domsfreiheit 1 / Carolinum

  3. Löschwasserbecken Große Domsfreiheit / Domhof

  4. Luftschutzraum Bahnhof Hasetor (Empfangsgebäude)

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