Objektinformationen

Mit dem Bau des Luftschutzbunkers Breiter Gang wurde bis Kriegsende nicht mehr begonnen. Geplant im Frühjahr 1944, sollte dieser Rundbunker für 140 Personen in der Nähe des Hannoverschen Bahnhofs an der Riedenstraße / Breiter Gang entstehen. Im späteren Planungsverlauf distanzierte man sich aber von diesem Standort und wählte stattdessen einen Platz in unmittelbarer Nähe des Verlagshauses des Osnabrücker Tageblatts, genauer im Hof des Hotels Schaumburg. Hierdurch sollte sichergestellt werden, dass die Angestellten des Zeitungsbetriebs nur einen Kurzen Weg zum Schutzraum zurücklegen mussten und somit auch bei Alarm zunächst weiterarbeiten konnten.


Zusammenfassung

Bauherr
Stadt Osnabrück
Beteiligte Architekten
Hermann Serfling
Außenmaß - Höhe
8,20 Meter
Außenmaß Ø
9,80 Meter
Wandstärke
1,10 Meter
Deckenstärke
1,40 Meter
Deckenstärke an Spitze
3,20 Meter
Anzahl Stockwerke
2
  • Die Zahl beinhaltet ggf. auch Kellergeschosse
Aufnahmekapazität (offiz. Planzahl)
140 Personen
  • Kapazität bei regulärer Belegung
Baumaterial
15t Baueisen 3t Mascheisen 270t Zement (Planzahlen, Bau wurde nicht realisiert)

zur Übersichtskarte Standort

  • Nächstgelegene Straße: Breiter Gang, 49074 Osnabrück
  • Kartendaten: © Esri / ArcGIS | arcgis.com

Nächstgelegene Objekte

  1. Luftschutzraum Schillerstraße 9 (Klünkler, Hotel Schaumburg)

  2. Der Hannoversche Bahnhof in Osnabrück. Hier am Wittekindplatz  stand der für 100 Personen ausgelegte massive Deckungsgraben. Der Eingang auf der Rasenfläche links im Bild führt übrigens zu einem Bunker aus dem Kalten Krieg.
    Der Hannoversche Bahnhof in Osnabrück. Hier am Wittekindplatz stand der für 100 Personen ausgelegte massive...
    Bildquelle: Haubrock, 2009

    Deckungsgraben Wittekindplatz / Hannoverscher Bahnhof

  3. Luftschutzkeller Hannoverscher Bahnhof (Westflügel)

  4. Bei Kriegsausbruch waren die ersten Kellerräume bereits provisorisch vor Splitterflug geschützt worden. Am Postamt (Foto) an der Möserstraße behalf man sich zunächst mit einigen wenigen Sandsäcken. Im Hintergrund ist das Hotel Germania zu erkennen, in dessen Garten später ein massiver Luftschutzbunker errichtet wurde.
    Bei Kriegsausbruch waren die ersten Kellerräume bereits provisorisch vor Splitterflug geschützt worden. Am...
    Bildquelle: Harms, 25.09.1939

    Luftschutzraum Möserstraße 19 (Postamt)

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