Erste Blindgängerräumung in Osnabrück

Am 22. September 1940 wurde in Osnabrück erstmals mit der Räumung eines Blindgängers begonnen. Eine britische Fliegerbombe war am 26. Juni 1940 über der Doppheide im Fledder abgeworfen worden, detonierte jedoch nicht und grub sich ca. zwei Meter tief in den weichen Erdboden. Das Gelände wurde nach dem Fund der Bombe umgehend abgesperrt und mit Warnschildern versehen.

Am 22. September sollte die Bombe durch Fachleute der Technischen Nothilfe (TN) und der Wehrmacht entschärft werden, was sich jedoch als schwierig erwies, da sich der Zünder beim Aufschlag verformt hatte. Aus Sicherheitsgründen entschloss man sich daher zur Sprengung der Bombe.


Karte

Weitere Ereignisse im September 1940

  1. "Die Gasschleuse am Eingang der Rettungsstelle" (OT) - Gasschleuse der Rettungsstelle Altsstadt mit Behälter für kampfstoffverseuchte Kleidung.
    "Die Gasschleuse am Eingang der Rettungsstelle" (OT) - Gasschleuse der Rettungsstelle Altsstadt mit Behälter für...
    Bildquelle: Fotograf: Roggemann, Osnabrücker Tageblatt, September 1940

    Mittwoch, 11. September 1940

  2. Sonntag, 15. September 1940, 00:20 Uhr

  3. Der Himmel über Osnabrück am 18.09.1940.  Rückseitiger Text: "Osnabrück, den 18.9.1940. Die Detonation des Flugzeuges. Oben eine neue Leucht(..., unleserlich, Anm.) von einem anderen Flugzeug."
    Der Himmel über Osnabrück am 18.09.1940. Rückseitiger Text: "Osnabrück, den 18.9.1940. Die Detonation des...
    Bildquelle: Fotograf unbekannt, Archiv Haubrock, 18.09.1940

    Mittwoch, 18. September 1940, 23:55 Uhr

  4. Donnerstag, 26. September 1940, 03:44 Uhr

  5. Sonntag, 29. September 1940, 04:55 Uhr