44. Luftangriff auf Osnabrück

Luftangriff am Abend des 15. November 1944 durch eine einzelne britische Maschine unbekannten Typs. Es hatte vorab keinen Fliegeralarm gegeben, daher befanden sich die Menschen zum Zeitpunkt des Angriffs nicht in den Luftschutzräumen.

Das Flugzeug kreiste gegen 19:45 Uhr mehrfach in geringer Höhe im nordöstlichen Stadtgebiet und warf dann eine Luftmine über dem Gelände der Teuto-Metallwerke GmbH am Limberg ab. Die Bombe explodierte mitten im Werk und beschädigte sechs (neun?) Gebäude. Drei Werksangehörige starben an ihren Arbeitsplätzen. 36 (32?) Arbeiter wurden verletzt; acht Personen davon schwer, 24 leicht. Eine Werkshalle wurde durch die Mine schwer getroffen und konnte bis auf Weiteres nicht wieder in Betrieb genommen werden. Die anderen Schäden konnten kurzfristig behoben werden.

Wie das Werk trotz sorgfältiger Tarnung und Verdunkelung aus der Luft entdeckt werden konnte, konnte damals nicht abschließend geklärt werden. Weitere Informationen folgen.


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