14. Luftangriff auf Osnabrück

Das brennende Hotel Germania nach dem schweren Luftangriff vom 10. August 1942.
Bildquelle: Fotograf unbekannt, Archiv Haubrock, 10.08.1942

Schwerer britischer Luftangriff am frühen Morgen des 10. August 1942 mit 192 Bombern (19 Halifaxes, 42 Lancasters, 40 Stirlings, 91 Wellingtons). Es war der bis dahin schwerste Luftangriff auf Osnabrück.

Bereits um 1:40 Uhr in der Nacht hatte es öffentlichen Luftalarm gegeben. Der Angriff erfolgte gegen 3.06 Uhr in mehreren Wellen. Abgeworfen wurden 8 Minenbomben, 180 Sprengbomben, 21.300 Brandbomben (davon 20.000 Stabbrandbomben). 128 Menschen wurden verletzt, 70 getötet. 1.970 Personen mussten ausquartiert werden.

207 Wohnhäuser, eine Schule und neun Betriebe wurden zerstört. Beschädigt wurden 3.836 Wohnhäuser, sechs öffentliche Gebäude (darunter das Fernsprechamt), zwei Kirchen, zwei Schulen (Ratsoberschule & Oberschule für Jungen, Lotter Straße), drei Krankenhäuser und 32 Betriebe. Der Sachschaden belief sich auf geschätzte 75.000.000 Reichsmark. Besonders schwer hatte es das Stahlwerk Klöckner im Schinkel getroffen. Dort vermeldete man einen Betriebsausfall von rund 80%.


Karte

Weitere Ereignisse im August 1942

  1. Das Hafengebiet nach dem schweren Luftangriff in der Nacht vom 17. auf den 18. August 1942.
    Das Hafengebiet nach dem schweren Luftangriff in der Nacht vom 17. auf den 18. August 1942.
    Bildquelle: Royal Air Force, August 1942

    Dienstag, 18. August 1942, 00:45 Uhr

  2. Eine alte Weltkriegs-Sirene auf dem Dach eines Mannschaftsgebäudes der ehemaligen Winkelhausen-Kaserne.
    Eine alte Weltkriegs-Sirene auf dem Dach eines Mannschaftsgebäudes der ehemaligen Winkelhausen-Kaserne.
    Bildquelle: Haubrock, 2010

    Freitag, 21. August 1942