Objektinformationen

Der massive Deckungsgraben am Krematorium an der Rheiner Landstraße soll offiziell 80 Personen Schutz geboten haben, andere Quellen sprechen von bis zu 400 Personen, die sich dort "zu versammeln pflegten". Als Standort hatte man eine alte Sandgrube hinter dem Krematorium gewählt, wo der Schutzbau aus Fertigbetonteilen zusammengesetzt wurde. Zur Verstärkung schuf die Stadt Osnabrück im weiteren Kriegsverlauf große Massen an Gesteinsschutt heran, welche aus dem Luftschutzstollen Wiener Wall gebrochen und als zusätzliche Panzerung auf die Decke des Deckungsgrabens abgekippt wurden. Der Schutzbau soll danach als relativ sicher gegolten haben.

Heute sind vor Ort keine Zeugnisse dieses Grabens mehr zu finden, die Standortangabe stimmt daher nur ungefähr.

Zusammenfassung

Bauherr
Stadt Osnabrück (auf Weisung des Luftschutzamts)
Baubeginn
1943
Inbetriebnahme
1943
Wandstärke
0,08 Meter
Deckenstärke
0,08 Meter
  • zzgl. der aufgefahrenen Überdeckung
Aufnahmekapazität (offiz. Angaben)
80 Personen
  • Kapazität bei regulärer Belegung
Baumaterial
Fertigbetonelemente

zur Übersichtskarte Standort

  • Nächstgelegene Straße: Rheiner Landstraße, 49078 Osnabrück
  • Kartendaten: © Esri / ArcGIS | arcgis.com