Untergrund Osnabrück - Osnabrücker Luftschutzbunkern auf der Spur

Willkommen im Osnabrücker Untergrund

Altes Hinweisschild "Luftschutzkeller" im Museum Industriekultur am Osnabrücker Piesberg

Erforschung und Dokumentation von Bunkeranlagen aus dem 2. Weltkrieg in Osnabrück und dem Osnabrücker Land

Auf den folgenden Seiten findet ihr Informationen, Zeitzeugenberichte und Abbildungen zu ehemaligen Luftschutzbunkern, -Stollen, -Deckungsgräben aus der Zeit des 2. Weltkriegs in Osnabrück und dem Osnabrücker Land. Das langfristige Ziel dieses Projekts ist die möglichst umfassende Auflistung aller Osnabrücker Luftschutzbunker und thematisch relevanter Daten. Daher wird die Seite stetig überarbeitet und aktualisiert. Die derzeitigen Informationen bieten euch jedoch schon einen kleinen Einblick in diese düstere Osnabrücker Unterwelt.


Zuletzt bearbeitet


Aktualisierte Fotoalben

  1. 10 Fotos
    Unter dieser unscheinbaren Teerfläche befindet sich der alte Deckungsgraben aus dem 2. Weltkrieg. Wir befinden uns auf Höhe des Notausstiegs. Im Hintergrund rechts, auf dem nachfolgenden Foto besser zu erkennen, befindet sich der Zugang.
    Unter dieser unscheinbaren Teerfläche befindet sich der alte Deckungsgraben aus dem 2. Weltkrieg. Wir befinden uns auf Höhe des Notausstiegs. Im Hintergrund rechts, auf dem nachfolgenden Foto besser zu erkennen, befindet sich der Zugang.
    Haubrock, 2014
    Eisenplatten über einer seitlichen Entüftungsöffnung des Deckungsgrabens, etwa auf halber Länge der Anlage.
    Eisenplatten über einer seitlichen Entüftungsöffnung des Deckungsgrabens, etwa auf halber Länge der Anlage.
    Haubrock, 2014
    Der freigelegte Luftschacht. Aus Sicherheitsgründen wurde der Schacht nach dem Krieg mit einem Gitterrost verschlossen.
    Der freigelegte Luftschacht. Aus Sicherheitsgründen wurde der Schacht nach dem Krieg mit einem Gitterrost verschlossen.
    Haubrock, 2014

  2. 18 Fotos
    Der Weg hinab in die Höhlen. Dieser Teil der Treppenanlage stammt noch aus dem 2. Weltkrieg
    Der Weg hinab in die Höhlen. Dieser Teil der Treppenanlage stammt noch aus dem 2. Weltkrieg
    Haubrock, 2014
    Latrinenanlagen in den Gertrudenberger Höhlen. Im Gegensatz zu diversen LS-Stollen verfügte das Höhlensystem im Krieg über ein verhältnismäßig großes Angebot an Toiletten.
    Latrinenanlagen in den Gertrudenberger Höhlen. Im Gegensatz zu diversen LS-Stollen verfügte das Höhlensystem im Krieg über ein verhältnismäßig großes Angebot an Toiletten.
    Haubrock, 2014
    In den Gertrudenberger Höhlen.
    In den Gertrudenberger Höhlen.
    Haubrock, 2014

  3. 6 Fotos
    Fundort eines Bombenblindgängers in Osnabrück. Wann und wo diese Aufnahme entstand, ist noch unklar.
    Fundort eines Bombenblindgängers in Osnabrück. Wann und wo diese Aufnahme entstand, ist noch unklar.
    Fotograf Kiefer / Smgl. Haubrock, 1940er
    Freilegung eines Bombenblindgängers in Osnabrück. Neben dem Foto steht geschrieben: "Ein Himmelfahrtskommando bedeutete die Freilegung und Entschärfung von Blindgängern. Im Hintergrund des arbeitenden Wehrmachtstrupps steht neben dem Wehrmachts-Oberfeldwebels der verdiente Leiter der Technischen Nothilfe Osnabrück, Wiegmann, der eine grosse Zahl von Entschärfungen durchführte."
    Freilegung eines Bombenblindgängers in Osnabrück. Neben dem Foto steht geschrieben: "Ein Himmelfahrtskommando bedeutete die Freilegung und Entschärfung von Blindgängern. Im Hintergrund des arbeitenden Wehrmachtstrupps steht neben dem Wehrmachts-Oberfeldwebels der verdiente Leiter der Technischen Nothilfe Osnabrück, Wiegmann, der eine grosse Zahl von Entschärfungen durchführte."
    Fotograf Kiefer / Smgl. Haubrock, 1940er
    Ausschnitt aus dem vorherigen Foto. Im Hintergrund links ist der Leiter der Technischen Nothilfe Osnabrück, Wiegmann, zu sehen. Rechts daneben Oberfeldwebel der Wehrmacht (Name?)
    Ausschnitt aus dem vorherigen Foto. Im Hintergrund links ist der Leiter der Technischen Nothilfe Osnabrück, Wiegmann, zu sehen. Rechts daneben Oberfeldwebel der Wehrmacht (Name?)
    Fotograf Kiefer / Smgl. Haubrock, 1940er

  4. 8 Fotos
    Osnabrück am Vormittag des 1. September 1939: Soldaten der Reserve-Flak-Abteilung 406 lauschen auf dem Westerberg der Radiodurchsage Adolf Hitlers, der mit seiner wohl bekanntesten Lüge "Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen" der deutschen Bevölkerung den Beginn des 2. Weltkriegs verkündete.
    Osnabrück am Vormittag des 1. September 1939: Soldaten der Reserve-Flak-Abteilung 406 lauschen auf dem Westerberg der Radiodurchsage Adolf Hitlers, der mit seiner wohl bekanntesten Lüge "Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen" der deutschen Bevölkerung den Beginn des 2. Weltkriegs verkündete.
    Fotograf J.Wiewelhove / Smlg. Haubrock, 01.09.1939
    Kleidungsappell in der Flak-Stellung Westerberg in Osnabrück
    Kleidungsappell in der Flak-Stellung Westerberg in Osnabrück
    Fotograf J. Wiewelhove / Smlg. Haubrock, 1939-1941
    "Auf dem Westerberg" (Flak-Stellung, Reserve-Flak-Abteilung 406)
    "Auf dem Westerberg" (Flak-Stellung, Reserve-Flak-Abteilung 406)
    Fotograf J. Wiewelhove, Smlg. Haubrock, 1940

  5. 4 Fotos
    Heute kaum mehr erkennbar: Der Deckungsgraben Wesereschstraße 51.
    Heute kaum mehr erkennbar: Der Deckungsgraben Wesereschstraße 51.
    Haubrock, 2013
    Das vollständig von Efeu überwucherte Eingangsbauwerk des Deckungsgrabens. Im Hintergrund auf der rechten Seite befindet sich der Notausstieg des Schutzbaus. Heute ist dieser durch einen Komposthaufen verdeckt.
    Das vollständig von Efeu überwucherte Eingangsbauwerk des Deckungsgrabens. Im Hintergrund auf der rechten Seite befindet sich der Notausstieg des Schutzbaus. Heute ist dieser durch einen Komposthaufen verdeckt.
    Haubrock, 2013
    Unter dichtem Efeu verbirgt sich der alte Eingang zum Deckungsgraben an der Wesereschstraße
    Unter dichtem Efeu verbirgt sich der alte Eingang zum Deckungsgraben an der Wesereschstraße
    Haubrock, 2013

  6. 27 Fotos
    Zerstörtes Wohnhaus in Osnabrück. Es erhielt offenbar einen Bombenvolltreffer. Wann und wo könnte diese Aufnahme entstanden sein?
    Zerstörtes Wohnhaus in Osnabrück. Es erhielt offenbar einen Bombenvolltreffer. Wann und wo könnte diese Aufnahme entstanden sein?
    Fotograf Kiefer, Smlg. Haubrock, 1940-1945
    Arbeiter (der Kleidung nach offenbar Soldaten) hinter einer mit Erdreich beladenen Kipplore bei Osnabrück. Auf der Lore selbst wurde mit Kreide "Osnabrücker Aktienbier OAB" notiert. Wann, wo und von wem diese Aufnahme stammt, ist unklar. Auf der Rückseite des Fotos wurde lediglich die  Zahl "3341" notiert.
    Arbeiter (der Kleidung nach offenbar Soldaten) hinter einer mit Erdreich beladenen Kipplore bei Osnabrück. Auf der Lore selbst wurde mit Kreide "Osnabrücker Aktienbier OAB" notiert. Wann, wo und von wem diese Aufnahme stammt, ist unklar. Auf der Rückseite des Fotos wurde lediglich die Zahl "3341" notiert.
    Fotograf unbekannt, Smlg. Haubrock, 1930er-1940er
    Bombenschäden am Osnabrücker Hauptbahnhof. Das genaue Aufnahmedatum ist leider nicht bekannt. Im Hintergrund ist der bereits vollendete Hochbunker zu erkennen. Das Foto muss folglich zwischen 1943 und 1945 entstanden sein. Leider wurde auch der Fotograf nicht vermerkt.
    Bombenschäden am Osnabrücker Hauptbahnhof. Das genaue Aufnahmedatum ist leider nicht bekannt. Im Hintergrund ist der bereits vollendete Hochbunker zu erkennen. Das Foto muss folglich zwischen 1943 und 1945 entstanden sein. Leider wurde auch der Fotograf nicht vermerkt.
    Fotograf unbekannt, Smlg. Haubrock, 1940er


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Bis zur Unkenntlichkeit verformte Teile des britischen Bombers vom Typ Vickers-Wellington. Die Maschine wurde am 18. September 1940 von der Flak-Stellung Westerberg abgeschossen und stürzte am Stahlwerksplatz ab. Alle sechs Besatzungsmitglieder starben. Im Hintergrund ist die Buersche Straße zu erkennen, rechts die Einmündung in den Kanonenweg. Die Aufnahme entstand am Tag nach dem Absturz.
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"Ausweis für Bombengeschädigte", ausgestellt am 14.9.1944 (Name und Adresse wurden von mir unkenntlich gemacht)
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Im Luftschutzraum der Villa Schlikker bzw. des ehem. "Hitler-Hauses" am damaligen Braunauer Wall. Das Gebäude wird auch als "Braunes Haus" bezeichnet.
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