Untergrund Osnabrück - Osnabrücker Luftschutzbunkern auf der Spur

Erforschung und Dokumentation von Bunkeranlagen aus dem 2. Weltkrieg in Osnabrück und dem Osnabrücker Land

Altes Hinweisschild "Luftschutzkeller" im Museum Industriekultur am Osnabrücker Piesberg

Auf den folgenden Seiten findet ihr Informationen, Zeitzeugenberichte und Abbildungen zu ehemaligen Luftschutzbunkern, -Stollen, -Deckungsgräben aus der Zeit des 2. Weltkriegs in Osnabrück und dem Osnabrücker Land. Das langfristige Ziel dieses Projekts ist die möglichst umfassende Auflistung aller Osnabrücker Luftschutzbunker und thematisch relevanter Daten. Daher wird die Seite stetig überarbeitet und aktualisiert. Die derzeitigen Informationen bieten euch jedoch schon einen kleinen Einblick in diese düstere Osnabrücker Unterwelt.


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Aktualisierte Fotoalben

  1. 5 Fotos
    Flug über den Vehrter Bahnhof am 12. Mai 1945.
    Flug über den Vehrter Bahnhof am 12. Mai 1945.
    USAF, 12. Mai 1945
    Luftaufnahme vom Ziegenbrink am 12. Mai 1945. Gut zu erkennen ist die unvollendete Flak-Kaserne, welcher mittlerweile von britischen Streitkräften übernommen wurde. Hier entstand später die Einrichtung der Bundeswehr.
    Luftaufnahme vom Ziegenbrink am 12. Mai 1945. Gut zu erkennen ist die unvollendete Flak-Kaserne, welcher mittlerweile von britischen Streitkräften übernommen wurde. Hier entstand später die Einrichtung der Bundeswehr.
    USAF, 12. Mai 1945
    Luftaufnahme des Stadtteils Fledder vom 12. Mai 1945. Im Hintergrund der Güterbahnhof und das ausgebombte Stahlwerk.
    Luftaufnahme des Stadtteils Fledder vom 12. Mai 1945. Im Hintergrund der Güterbahnhof und das ausgebombte Stahlwerk.
    USAF, 12. Mai 1945

  2. 5 Fotos
    Hauptzugang zum Kleindeckungsgraben auf dem Gelände des ehemaligen Arbeitslagers "Villa Italia" am Haseschachtgebäude.
    Hauptzugang zum Kleindeckungsgraben auf dem Gelände des ehemaligen Arbeitslagers "Villa Italia" am Haseschachtgebäude.
    Haubrock, 2013
    Verschütteter Eingangsbereich des Schutzbaus.
    Verschütteter Eingangsbereich des Schutzbaus.
    Haubrock, 2013
    Der überwucherte Notausstiegsschacht des Kleindeckungsgrabens.
    Der überwucherte Notausstiegsschacht des Kleindeckungsgrabens.
    Haubrock, 2013

  3. 4 Fotos
    Im Keller des Hauses Barlage 28 mit Blick in Richtung Garten. Die Tür konnte damals mit Holzbalken, welche in die neben der Tür erkennbaren Eisenbügel geklemmt wurden, verriegelt werden. Eine speziell verstärkte Schutztür gab es hier jedoch nicht.
    Im Keller des Hauses Barlage 28 mit Blick in Richtung Garten. Die Tür konnte damals mit Holzbalken, welche in die neben der Tür erkennbaren Eisenbügel geklemmt wurden, verriegelt werden. Eine speziell verstärkte Schutztür gab es hier jedoch nicht.
    Haubrock, 2013
    Alter Eisenbügel rechts neben dem Türrahmen.
    Alter Eisenbügel rechts neben dem Türrahmen.
    Haubrock, 2013
    Eisenbügel neben der Tür.
    Eisenbügel neben der Tür.
    Haubrock, 2013

  4. 7 Fotos
    Osnabrück am Vormittag des 1. September 1939: Soldaten der Reserve-Flak-Abteilung 406 lauschen auf dem Westerberg der Radiodurchsage Adolf Hitlers, der mit seiner wohl bekanntesten Lüge "Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen" der deutschen Bevölkerung den Beginn des 2. Weltkriegs verkündete.
    Osnabrück am Vormittag des 1. September 1939: Soldaten der Reserve-Flak-Abteilung 406 lauschen auf dem Westerberg der Radiodurchsage Adolf Hitlers, der mit seiner wohl bekanntesten Lüge "Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen" der deutschen Bevölkerung den Beginn des 2. Weltkriegs verkündete.
    Fotograf J.Wiewelhove / Smlg. Haubrock, 01.09.1939
    Kleidungsappell in der Flak-Stellung Westerberg in Osnabrück
    Kleidungsappell in der Flak-Stellung Westerberg in Osnabrück
    Fotograf J. Wiewelhove / Smlg. Haubrock, 1939-1941
    In der Flak-Stellung auf dem Westerberg, Im Hintergrund die Von Stein-Kasterne
    In der Flak-Stellung auf dem Westerberg, Im Hintergrund die Von Stein-Kasterne
    © Medienzentrum OS, um 1940

  5. 13 Fotos
    Luftangriff auf Osnabrück. Um welchen Angriff es sich handelt, ist noch unklar.
    Luftangriff auf Osnabrück. Um welchen Angriff es sich handelt, ist noch unklar.
    US Air Force, 1940er
    Luftangriff vom 31. März 1941 auf Osnabrück. Das Foto wurde von einem Flakturm in Halen nahe des Fliegerhorsts Achmer aus aufgenommen.
    Luftangriff vom 31. März 1941 auf Osnabrück. Das Foto wurde von einem Flakturm in Halen nahe des Fliegerhorsts Achmer aus aufgenommen.
    Fotograf unbekannt (Luftwaffenangehöriger) / Sammlung Haubrock, 31.3.1941
    Rauchschwaden über der Osnabrücker Innenstadt nach dem schweren Luftangriff vom 13. Mai 1944. Im Vordergrund Geschütze der schweren Flakstellung Sonnenhügel.
    Rauchschwaden über der Osnabrücker Innenstadt nach dem schweren Luftangriff vom 13. Mai 1944. Im Vordergrund Geschütze der schweren Flakstellung Sonnenhügel.
    Sammlung Haubrock, 13.5.1944

  6. 22 Fotos
    Ein Tisch, gerettet aus den Trümmern eines durch Bomben zerstörten Gebäudes an einer Haseüberführung  in Osnabrück. Um welche Brücke es sich hier handelt und wann die Aufnahme genau entstand, ist unklar. Einziges markantes Merkmal sind die rechts erkennbaren Straßenbahnschienen, welche die in Frage kommenden Standorte etwas einschränken.
    Ein Tisch, gerettet aus den Trümmern eines durch Bomben zerstörten Gebäudes an einer Haseüberführung in Osnabrück. Um welche Brücke es sich hier handelt und wann die Aufnahme genau entstand, ist unklar. Einziges markantes Merkmal sind die rechts erkennbaren Straßenbahnschienen, welche die in Frage kommenden Standorte etwas einschränken.
    Fotograf Kiefer / Smgl. Haubrock, 1940er
    Bei einem Luftangriff zerstörte Hausfassade in Osnabrück. Wann und wo genau das Foto entstand, ist leider unklar.
    Bei einem Luftangriff zerstörte Hausfassade in Osnabrück. Wann und wo genau das Foto entstand, ist leider unklar.
    Fotograf Kiefer / Smgl. Haubrock, 1940er
    In einem durch einen Bombentreffer verwüsteten Zimmer in einem Osnabrücker Wohnhaus. Wann und wo genau die Aufnahme entstand, ist unklar.
    In einem durch einen Bombentreffer verwüsteten Zimmer in einem Osnabrücker Wohnhaus. Wann und wo genau die Aufnahme entstand, ist unklar.
    Fotograf Kiefer / Smgl. Haubrock, 1940er


Neues aus dem Blog

Blog
Zerstörtes Unterkunfsgebäude auf dem Fliegerhorst Quakenbrück nach dem schweren Luftangriff vom 8. April 1944 (Karsamstag).
Zerstörtes Unterkunfsgebäude auf dem Fliegerhorst Quakenbrück nach dem schweren Luftangriff vom 8. April 1944 (Karsamstag).
Fotograf unbekannt, Smlg. Haubrock, April 1944

Die Stadt Quakenbrück und der "schwarze Karsamstag" 1944

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Bis zur Unkenntlichkeit verformte Teile des britischen Bombers vom Typ Vickers-Wellington. Die Maschine wurde am 18. September 1940 von der Flak-Stellung Westerberg abgeschossen und stürzte am Stahlwerksplatz ab. Alle sechs Besatzungsmitglieder starben. Im Hintergrund ist die Buersche Straße zu erkennen, rechts die Einmündung in den Kanonenweg. Die Aufnahme entstand am Tag nach dem Absturz.
Bis zur Unkenntlichkeit verformte Teile des britischen Bombers vom Typ Vickers-Wellington. Die Maschine wurde am 18. September 1940 von der Flak-Stellung Westerberg abgeschossen und stürzte am Stahlwerksplatz ab. Alle sechs Besatzungsmitglieder starben. Im Hintergrund ist die Buersche Straße zu erkennen, rechts die Einmündung in den Kanonenweg. Die Aufnahme entstand am Tag nach dem Absturz.
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Schutzraumbedarf einer Einzelperson, basierend auf Berechnungen des Sauerstoffbedarfs bei künstlicher Belüftung.
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"Ausweis für Bombengeschädigte", ausgestellt am 14.9.1944 (Name und Adresse wurden von mir unkenntlich gemacht)
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Zwei Dokumente aus Osnabrück, die gegen Ende des 2. Weltkriegs ausgestellt wurden, werfen Fragen zu den lokalen Ortsgruppen der NSDAP während des 2. Weltkriegs auf. Die Papiere, datiert auf den 14. sowie 27. September 1944, sind mit...  

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Im Luftschutzraum der Villa Schlikker bzw. des ehem. "Hitler-Hauses" am damaligen Braunauer Wall. Das Gebäude wird auch als "Braunes Haus" bezeichnet.
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Der Schedehauser Weg  in Lüstrigen im Frühjahr 1945. Im Steinbruch rechts im Bild befand sich ein Zugang zum Stollensystem. Die stark genutzten Zuwege zum Steinbruch sind aus der Luft deutlich zu erkennen.
Der Schedehauser Weg in Lüstrigen im Frühjahr 1945. Im Steinbruch rechts im Bild befand sich ein Zugang zum Stollensystem. Die stark genutzten Zuwege zum Steinbruch sind aus der Luft deutlich zu erkennen.
Royal Air Force (?), 1945

Luftschutzstollen Schledehauser Weg - Wer besitzt nähere Informationen?

Stollenbunker wurde 2010 verfüllt - kaum Informationen über Bauphase

Der Luftschutzstollen am Schledehauser Weg ist seit der Verfüllung im Jahr 2010 endgültig Geschichte. Aufgrund akuter Einsturzgefahr musste der Bunker im Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mit Beton verfüllt und der...